WM-Praxisseminar Ad-hoc-Publizität

MAR, WpHG und der neue Emittentenleitfaden der BaFin in Berater- und Verfolgerpraxis

Zielsetzung

Entscheidungen über die Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung sind aus juristischer Sicht binnen weniger Stunden zu treffen und erfordern ein hocheffizient funktionierendes Compliance-System. Falsche Ad-hoc-Mitteilungen können sogar den Vorwurf der Marktmanipulation begründen. Empirisch betrachtet gibt es zudem etwa in der Hälfte aller M&A-Transaktionen vorab ein Leak. Unternehmen tun daher gut daran, sich auf solche Situationen rechtlich wie kommunikativ vorzubereiten und im Vorfeld z. B. zu überlegen: Ab welcher Konkretisierung einer Information des Leaks ist der Sachverhalt ad-hoc-pflichtig? Welche Kommunikationskaskade braucht es im Fall einer Ad-hoc-Mitteilung intern und extern? Wie bewahren die beteiligten Unternehmen in einem solchen Fall ihre Kommunikations­hoheit? Sollte ein Unternehmen möglicherweise über die verpflichtenden Informationen in der Ad-hoc-Mitteilung hinaus bestimmte Eckdaten in den Markt geben? Wie funktioniert bei Selbstbefreiungen die Kommunikation mit der Aufsicht? Bei Gerichtsverfahren steht die Wissenszurechnung im Konzern sowie Schadensersatzforderungen der Aktio­näre im Fokus des Interesses; zudem hat die BaFin die Sanktionen seit Inkrafttreten des MAR-Regimes deutlich erhöht.

Datum Uhrzeit Ort
16.11.2020 9.30 bis ca. 17.30 Uhr Eschborn / Ts.
Ansprechpartner
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Ralf Becker, WM Seminare
Tel.: +49 (0)69 2732 553
r.becker@wmseminare.de
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