Die neuen Referenzzinssätze in der praktischen Umsetzung

Zukunft der Interbank Offered Rates LIBOR und EURIBOR | RFR-Märkte | Produkte | Zeitplan | Usancen | Fallback-Klauseln | Herausforderungen | Implikationen aus Sicht der Banken | Handlungsbedarf

Zielsetzung

Die durch das Financial Stability Board initiierte und von der EU 2016 mit der Benchmark-Verordnung adressierte Reform der Referenzzinssätze hat signifikanten Einfluss auf alle Geschäftsbereiche einer Bank. Sie erfasst alle zinsgebundenen Produkte, darunter variabel verzinsliche Wertpapiere, Kredite und Derivate und hat somit Auswirkungen sowohl auf die markt- und kundenbetreuenden Bereiche als auch auf Banksteuerung, Rechnungslegung und IT. Die Berechnungsmethoden von LIBOR und EURIBOR wurden reformiert. EURIBOR soll mit entsprechenden Fallbacks weiter bestehen, während die Marktteilnehmer aufgerufen sind, sich auf ein Ende des LIBOR nach Ablauf des Jahres 2021 vorzubereiten. Damit rücken neue Referenzzinssätze, die Risk-Free Rates (RFRs), als mögliche Alternative in den Fokus. Die Ablösung des Eonia durch die seit Oktober 2019 von der EZB ermittelte Euro Short-Term Rate (€STR) hat bereits begonnen, für USD, GBP, CHF sowie JPY existieren ebenfalls entsprechende Tagesgeldsätze. Die Thematik ist äußerst komplex und mit erheblichen Unsicherheiten behaftet durch enge Zeitpläne, fragmentierte Entwicklungen in den verschiedenen Märkten (Währungen, Indizes, Rechtsrahmen, Kundensegmente) und entsprechende Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten der Banken. Alle wichtigen Informationen zum Themenkomplex diskutieren unsere Experten in diesem WM-Seminar: vom derzeitigen Stand der Entwicklungen über die entscheidenden juristischen Fragestellungen bis zu den Implikationen und zum Handlungsbedarf aus Sicht der Institute.

Datum Uhrzeit Ort
30.09.2020 9.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr Eschborn / Ts.
Ansprechpartner
Ansprechpartner
Christina Wolff
Tel.: +49 (0)69 2732 205
c.wolff@wmseminare.de
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