Die neuen Referenzzinssätze in der praktischen Umsetzung

Interbank Offered Rates LIBOR, EURIBOR,TIBOR vor der Ablösung – Umsetzungskonzepte | RFR-Märkte | Produkte | Zeitplan | Usancen | Fallback Klauseln | Herausforderungen | Implikationen aus Sicht der Banken | Handlungsbedarf

Zielsetzung

Für Banken steht in nächster Zeit ein Thema weit oben auf der Agenda: Die Reform der Referenzzinssätze. Die IBOR-Reform wird die Marktteilnehmer über die nächsten Monate/ Jahre beschäftigen und hat signifikanten Einfluss auf alle Geschäftsbereiche einer Bank. Eine kurze Zusammenfassung der Thematik: Fortführung von Eonia, Euribor und LIBOR ist nicht mit der EU-Benchmark-Verordnung vereinbar. Der Handel mit Eonia-Produkten endet und es wird ein Nachfolger benötigt. €STR steht seit Oktober 2019 produktiv zur Verfügung. Eonia und €STR weisen einen Spread von 8,5 bps auf. Dies erschwert einen nahtlosen Übergang. Voraussetzung für den Aufbau von Bewertungskurven sowie der Transition von Portfolios und CSAs sind liquide €STR-Märkte; das bedeutet einen sehr engen Zeitrahmen bis zur Einstellung von Eonia Anfang 2022. Die Euribor und LIBOR zugrundeliegenden Geldmärkte existieren nicht mehr. LIBOR wird von der FCA nur bis Dezember 2021 unterstützt. Es gibt starke Tendenzen zur Etablierung von IBOR-Nachfolgern auf RFR-Basis. Die Thematik ist äußerst komplex und mit erheblichen Unsicherheiten behaftet durch enge Zeitpläne, fragmentierte Entwicklungen in den verschiedenen Märkten (Währungen, Indizes, Rechtsrahmen, Kundensegmente) und entsprechende Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten der Banken. Alle wichtigen Informationen zu diesem ganzen Themenkomplex diskutieren unsere Experten in diesem WM-Seminar: vom derzeitigen Stand der Entwicklungen über die entscheidenden juristischen Fragestellungen bis zu den Implikationen und zum Handlungsbedarf aus Sicht der Institute.

Datum Uhrzeit Ort
04.02.2020 9.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr Frankfurt am Main
Ansprechpartner
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Christina Wolff
Tel.: +49 (0)69 2732 205
c.wolff@wmseminare.de
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