(Cross-Border-) Beziehungen im Private Banking im Verhältnis Schweiz zu Deutschland

Zielsetzung

Das Geschäftsmodell vieler Schweizer Privatbanken
steht vor einer großen Herausforderung. Der sogenannte
Datenskandal hat das Verhältnis zwischen der Schweiz
und Deutschland nicht nur zwischenzeitlich erschüttert,
sondern auch die Frage nach Optionen zur zukünftigen
Betreuung deutscher Kunden durch Schweizer Banken in
den Vordergrund gestellt.
Hinzu kommt, dass der deutsche Gesetzgeber mit Einführung
des Anlageberatungsprotokolls und weiterer gesetzlichen
Initiativen zu Stärkung des Anlegerschutzes in
Deutschland einen regulatorischen Rahmen geschaffen
hat, der weit über die Anforderungen der MiFID hinausgeht.
Durch die Änderung des Lugano - Abkommens kann nun
auch deutsches Recht bei einer prozessualen Auseinandersetzung
zwischen einer Schweizer Bank und einem
Kunden zur Anwendung kommen, was vielfach auch als
"Germanisierung" des Schweizer Rechts verstanden wird.
Dieser Spannungsbogen wirft viele Fragen auf. Der Umbruch
des deutschen Finanzsystems eröffnet aber den
Schweizer Banken gerade im Geschäft mit deutschen
Kunden gute Chancen, sehen viele Banken auch aus
räumlichen Gründen Deutschland als Kernmarkt an.
Hier setzt das WM-Seminar an und zeigt die Erfolgskriterien
für zeitgemäße Onshore- und Cross-Border- Geschäftsmodelle
im Private Banking auf, die den aktuellen
regulatorischen und steuerrechtlichen Anforderungen
gerecht werden.

Datum Uhrzeit Ort
10.11.2011 9.30 bis ca. 17.30 Uhr Zürich
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