WM-Praxisseminar: Ad-hoc Publizität

Compliance, Verwaltungs- und Verfolgungspraxis nach Umsetzung der „großen“ Richtlinien – das Praxisforum für alle Marktteilnehmer | Studie von Prof. Dr. Rüdiger Veil, LMU München, die ca. 250 Ad-hoc-Mitteilungen analysiert und den Gehalt der gemeldeten Insiderinformationen untersucht

Zielsetzung

Entscheidungen über die Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung sind aus juristischer Sicht binnen weniger Stunden zu treffen und erfordern ein hocheffizient funktionierendes Compliance-System. Falsche Ad-hoc-Mitteilungen können sogar den Vorwurf der Marktmanipulation begründen. Empirisch betrachtet gibt es zudem etwa in der Hälfte aller M&A-Transaktionen vorab ein Leak. Unternehmen tun daher gut daran, sich auf solche Situationen rechtlich wie kommunikativ vorzubereiten und im Vorfeld zB zu überlegen: Ab welcher Konkretisierung einer Information des Leaks ist der Sachverhalt ad-hoc-pflichtig? Welche Kommunikationskaskade braucht es im Fall einer Ad-hoc-Mitteilung intern und extern? Wie bewahren die beteiligten Unternehmen in einem solchen Fall ihre Kommunikationshoheit? Sollte ein Unternehmen möglicherweise über die verpflichtenden Informationen in der Ad-hoc-Mitteilung hinaus bestimmte Eckdaten in den Markt geben? Wie funktioniert bei Selbstbefreiungen die Kommunikation mit der Aufsicht? Bei Gerichtsverfahren steht die Wissenszurechnung im Konzern sowie Schadensersatzforderungen der Aktionäre im Fokus des Interesses; zudem hat die BaFin die Sanktionen seit Inkrafttreten des MAR-Regimes deutlich erhöht. Höhepunkt des Seminars ist die Vorstellung einer Studie von Prof. Dr. Rüdiger Veil, LMU München, die ca. 250 Ad-hoc-Mitteilungen analysiert und den Gehalt der gemeldeten Insiderinformationen untersucht (Zwischenschritt oder Endereignis).

Datum Uhrzeit Ort
19.02.2019 9.30 bis ca. 17.30Uhr Frankfurt am Main
Ansprechpartner
Ansprechpartner
Johannes Schapher
Tel.: +49 69 2732 205
j.schapher@wmseminare.de
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